Druckluftwaffen
Gewehre und Pistolen werden nach Feuerwaffen und Luftdruckwaffen unterteilt, je nach der Art, welche Munition verwendet wird.
Luftdruckwaffen fallen auch unter das deutsche Waffengesetz, haben aber bei einem Vorhandensein eines F im Fünfeck (unter 7,5 Joule Bewegungsenergie der Geschosse) eine Befreiung von einigen waffenrechtlichen Notwendigkeiten.
Seit einigen Jahren werden vermehrt Pressluft- oder CO 2 -Waffen eingesetzt, die dem Schützen das mühselige Spannen der Waffe ersparen sollen und zudem zu einer ruhigeren Schussabgabe verhelfen.
Sowohl Luftgewehr als auch Luftpistole sind für viele der Anfang für das sportliche Schießen.
Schießstände für Druckluftwaffen sind in vielen Orten vorhanden und leicht einzurichten, müssen jedoch von einem offiziellen Sachverständigen abgenommen werden.
Anders als bei den "Schießbudengewehren" auf dem Jahrmarkt wird bei Druckluftwaffen nicht mit Kugeln, sonden mit Diabolos 4,5mm Durchmesser geschossen, die eine geradere Flugbahn und ein sauberes Einschußloch gewährleisten.
Die Auswertung der Schießergebnisse wird heute in der Regel mit elektronischen Auswertmaschinen vorgenommen, die bis 1/100mm genau auswerten können. Insbesonde beim Finale größerer Wettkämpfe werden auch Zentel eines Ringes zum Ergebnis hinzu addiert. Statt der sonst üblichen einfachen 10 kann mit einer elektronischen Auswertung bis zu 10,9 erreicht werden., was einem Schuss entspricht, der im absolutem Mittelpunkt des Ringspiegels liegt.